Geld verdienen im Internet

Wie funktioniert unser Geldsystem?

| 2 Kommentare

An dieser Stelle möchte ich mich einem Thema widmen, welches auch für Internetmarketer mit Sicherheit nicht uninteressant ist. Es geht um das Thema Geld bzw. unser Geldsystem. Denn wir möchten ja nicht nur Geld verdienen im Internet, sondern es auch behalten bzw. es klever für uns arbeiten lassen. Wir möchten ja auch noch ein Einkommen haben, falls die Internetgeschäfte mal nicht mehr so laufen. Oder aber für den Fall, dass man keine Lust mehr hat sich ums Internet zu kümmern. Man weiß ja nie. Seien Sie mal ehrlich, haben Sie sich jemals folgende Fragen gestellt:

1. Was ist eigentlich Geld?

2. Wie ist Geld entstanden?

3. Wie funktioniert unser Geldsystem?

4. Warum gibt es nur wenige Reiche?

5. Warum habe ich das Gefühl ich laufe und laufe im Hamsterrad und komme auf keinen grünen Zweig?

Ich finde es erschreckend, dass die wenigsten Menschen wissen, wie unser Geldsystem funktioniert. Aber ist es ein Wunder? Das Fach „finanzielle Intelligenz“ findet man nun mal auf keinem Lehrplan in den Schulsystemen. Ist es da verwunderlich, dass die meisten Menschen ihre Geldgeschäfte gerne  Bänkern, Versicherungen und was man sonst so kennt anvertrauen, anstatt sich um die wichtigste Sache in ihrem Leben selber zu kümmern. Wer nicht anfängt sich um seine Geldangelegenheiten selber zu kümmern und sich das entsprechende Wissen aneignet, wird sein Leben lang für Geld arbeiten müssen.

Sehr aufschlußreich was Barack Obama dazu zu sagen hat.

Lesen Sie hier>> Obama: Dollarillusion

Von Michael Mross Mittwoch, 1. April 2009

„In einem Aufsehen erregenden Interview mit dem US-Fernsehsender FOX-News gibt Präsident Barack Obama einen tiefgründigen Einblick ins Geldsystem: “Der Dollar ist nur eine Illusion” – eigentlich sei die US-Währung wertlos.

In der Sendung “60 Minutes” sollte der US-Präsident Rede und Antwort stehen zu den Ursachen der Finanzkrise und möglichen Lösungsmöglichkeiten. Doch die Journalistenrunde staunte nicht schlecht, als ihnen Obama mitteilte, dass die Krise tieferliegende Ursachen hätte, als manch einer annehmen würde.

Wörtlich führte Obama aus, dass die Subprime-Krise eigentlich kein amerikanisch-spezifisches Problem sei, sondern ein Problem des Geldsystems. Dieses beruhe darauf, dass durch Zinseszinseffekte immer mehr Schulden entstünden und infolge dessen immer mehr Schuldner gesucht werden mussten. Die logische Konsequenz sei deshalb, dass auch kreditunwürdigen Personen riesige Dollarbeträge ausgeliehen wurden. Wörtlich sagte Obama: “Unser Geld ist eine Illusion”.

Wie das denn zu verstehen sei, hakte die Journalistenrunde darauf hin nach. Obama blieb die Antwort nicht schuldig: “Geld ist nichts anderes als Schulden. Das Geld, das sie in der Tasche haben, sind die Schulden eines anderen. Geld entsteht nur durch Schulden. Und dies sei genau das Problem, das wir gerade haben”.

Ein Chefvolkswirt in der Fragerunde wendete ein, ob dies denn nun bedeuten würde, dass die Rückzahlung von Schulden auch Geld vernichten würde. Obama sagte, dass dies so sei.

Die Rückzahlung von Schulden vernichte Geld. Das sei auch der Grund, warum sich der Dollar verknappen würde und deshalb gegen andere Währung im Wert steige: “Im Dollar gibt es die meisten Kredite. Werden diese auch nur zum Teil beglichen, wird Geld vernichtet und der Dollar knapp und teuer”. Dies sei der einzige Grund, warum der Greenback gegen andere Währungen steige, denn eigentlich sei man an einem schwachen Dollar interessiert.

Aber das Grundproblem sehe er darin, dass das Geldsystem auf immer höhere Schuldenstände angewiesen sei. Schulden aber könne man nicht unbegrenzt machen. “Deshalb sind wir ja jetzt so tief im Schlamassel” – so der US-Präsident wörtlich.

“Soll das also heißen, dass es Geld in seiner reinen Form gar nicht gebe?” – wollte ein Journalist wissen. Obama nickte und meinte, dass es genau so sei. Und weil jetzt alle bis zum Maximum verschuldet seien, wäre das Geld in der Tasche praktisch wertlos und deshalb hätte man jetzt ein großes Problem. Dies sei allerdings nicht nur ein Dollar-spezifisches Problem, sondern ein Problem aller Währungen.

Ein anderer Journalist wollte wissen, wie es denn um die FED bestellt sei, die gerade über 1 Billion Dollar ausleiht. Darauf gab Obama wohl eines der bestgehüteten Geheimnisse preis: Die FED hätte gar kein Geld. Sie schafft es aus dem Nichts – per Knopfdruck. Wie ein Zauberer.

Obama gab zu, dass er vorher mit dem Zentralbankchef Bernanke über dieses Problem gesprochen habe. Dieser habe ihm geraten, die Fakten lieber nicht an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch er, Obama, stehe schließlich für den Wechsel (Change) und das würde eben auch ein Paradigmenwechsel beim Geld bedeuten.

Darauf entgegnete ein Reporter empört: “Wollen Sie damit sagen, dass die FED Geld aus dem Nichts schafft – während andere schwer dafür arbeiten müssen?”

“Genau so ist es” antwortete Obama. Aber er würde sich dafür einsetzen, dass es in Zukunft auch im Geldsystm ehrlicher zugehen würde. Es könne nicht angehen, dass Banken oder die Zentralbank Geld aus dem Nichts schafften während andere schwer dafür arbeiten müssten.

Der US-Präsident machte sich ausdrücklich stark für ein neuartiges Geldsystem, gab aber zu bedenken, dass dies eine ausserordentlich schwierige Angelegenheit sei. Der letzte Präsident, der dies versucht hätte, bezahlte dies mit seinem Leben. Obama: “Ich will nicht so enden wie Kennedy. Ich will wirklich etwas verändern. Wir müssen das System ändern. Yes, we can!”

Welche Maßnahmen im Einzelnen geplant seien, darüber ließ Obama die Expertenrunde im Dunkeln. Er riet den Journalisten jedoch, beim nächsten Mal den Fed-Chef Bernanke einzuladen. Dieser würde sich noch besser hinsichtlich der Tücken des Geldsystems auskennen. Er sei jetzt schon gespannt, welche Lösung Bernanke vorschlagen werde.“

Wundern Sie sich immer noch, warum die wenigsten Menschen wissen, wie unser Geldsystem funktioniert?

In meinem nächsten Artikel gibt es ein paar Videos. Geldsystem für Dummies sozusagen. Die können Sie auch getrost Ihren 10 jährigen Kindern zeigen und sie wissen anschließend, was gebacken ist.

Stay tuned, bis die Tage.

2 Kommentare

  1. Schau an auch Andere beschäftigen sich mit diesem Thema.

    Also gibt es doch nicht nur Schläfer sondern durchaus auch ein paar Wenige die mit offenen Augen durch die Welt schweifen.

    Auf meiner Webseite http://www.wegbin.de bin auch ich schon auf das Thema Geld eingegangen. Eventuell könnte ein Besuch dieser Seite eine Erweiterung dessen sein was hier gepostet wurde.

    Aber nur für Interessierte und wache Menschen! 😀

  2. Ja, ein paar gibt es wohl, die mitlerweile gemerkt haben, dass was nicht in Ordnung ist. Aber es sind noch zu wenig. Gut Ding will Weile haben. Deine Seite funktioniert übrigens nicht.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.